Arbeitsbereiche
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Tierpflege
Es beginnt mit der Meldung eines hilfebedürftigen Vogels. Wenn dieses Tier in einer unserer Pflegestellen angekommen ist, beginnt die Rettung erst richtig. Es folgen nicht nur kostspielige Tierarztbesuche, sondern auch eine aufwendige Pflege, die wir neben unserem Privatleben erledigen. Mit Herzblut arbeiten wir für das Ziel hinaus jedem Tier die bestmögliche Zukunft zu ermöglichen. Wir arbeiten mit vogelkundigen Tierärzten zusammen, die unsere Arbeit ergänzen.
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Aufklärungsarbeit
Da wir insbesondere Tauben pflegen, ist es uns ein großes Anliegen veraltete Sichtweisen zu diesen missverstandenen Tieren aufzudecken. Wir erstellen Infomaterial zu wichtigen Tierschutzthemen und verbreiten dieses unter den Menschen. Regelmäßig sind wir auf verschiedenen Veranstaltungen, um unsere Arbeit zu präsentieren. Gerade in Sachen Tauben liegt noch viel Arbeit vor uns, jedoch ist der Wandel spürbar.
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Projektarbeit
Anfang November 2024 haben wir die Chance bekommen, ein Grundstück für unsere Vereinsarbeit anzumieten. Dieses soll unter anderem als Heimat für Vögel mit Behinderung dienen. Das Projekt möchten wir auf eine Zusammenarbeit mit anderen lokalen Tierschutzvereinen ausweiten und z. B. Seminare anbieten. Das Grundstück soll Mensch und Tier zusammenführen und so einen anderen Blickwinkel ermöglichen. Nicht nur Vögel werden bei unserem Projekt “Sicherer Hafen” Thema sein…
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Verschnürungen
Insgeheim haben wir unser Herz an die Stadttauben verloren, die durch ständige Verschnürungen der Füße starke Schmerzen erleiden müssen. Bei regelmäßigen Entschnürungstouren suchen wir gezielt nach betroffenen Tieren. Diese entnehmen wir den Stadttaubenschwärmen und entfernen die Fäden. Im Idealfall entlassen wir sie wieder direkt vor Ort. Oftmals bedarf es einer weiteren, medizinischen Versorgung, sodass wir das Tier mitnehmen. Nicht selten ist eine Amputation der Zehen, oder sogar ganzer Füße notwendig.
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Politische Arbeit
Eine Zusammenarbeit mit Städten und Kommunen ist unabdingbar. Wir nutzen unser Wissen, z. B. über das Augsburger Modell und tragen dieses an Politiker heran. Wir sind grundsätzlich offen für eine Zusammenarbeit mit jeglichen Städten, jedoch machen die Vorurteile gegenüber Tauben es oftmals schwierig, obwohl wir alles das selbe Ziel verfolgen - weniger Tauben in den Städten. Vor den verschiedenen Taubenschutz- und Tierschutzvereinen liegt noch ein langer Weg. Auch der allgemeine Vogelschutz hat oberste Priorität, so ist es z. B. wichtig, dass Bundesnaturschutzgesetze (z. B. Heckenschnitt) auf den Klimawandel angepasst werden.
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Eiertausch bei Stadttauben
Ein bisher kleiner Teil unserer Arbeit besteht aus dem Tauschen von echten Gelegen von Stadttauben, mit Gipsattrappen. Bisher betreut unser Verein keine städtischen Taubenhäuser, jedoch werden wir an Stellen aktiv, wo uns frei zugägliche Nester z. B. in Innenstädten auffallen. So stehen wir regelmäßig in Herne-Wanne auf Leitern und tauschen insbesondere auf Firmenschildern oder Markisen die Gelege aus. Auf Dauer ist für jede Stadt mit Stadttauben ein Konzept nach dem Augsburger Modell sinvoll, sodass die Tauben regelrecht aus den Innenstädten geholt werden.

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