Das Elend mit den Weihnachtsbäumen

In so ziemlich allen Städten werden jedes Jahr im Winter Weihnachtsbäume an die Laternen und Co. angebunden. Was die Innenstadt weihnachtlich erscheinen lässt, ist für die Tauben ein wahrer Graus.

An den meisten dieser Bäume befinden sich noch Reste der “Netze” in denen sie eingewickelt sind. Diese sind aus einem stabilen Material, ähnlich wie Nylon. Das Resultat ist, dass diese Schnüre früher oder später durch den Wind von den Bäumen, auf den Boden geweht werden und sich um die Füße unserer städtischen Tiere wickeln. Oder die Tiere bleiben direkt an den Bäumen hängen und können sich selbst nicht befreien.

Die Verschnürungen mit diesen Nylonschnüren sind die Schlimmsten aller Verschnürungen, denn nimmt man mal so eine Schnur in die Hand merkt man schnell, dass diese sich nicht so leicht zerreißen lassen.

Dass das unfassbare Schmerzen für die Tiere bedeutet, müssen wir denke ich nicht weiter erläutern. Also muss man präventiv handeln, durch die Fußgängerzone laufen und die Schnüre vorsorglich von den Bäumen absammeln. Am Besten bewaffnet man sich dafür mit einer Brotdose, wo die Schnüre reinkommen und mit einer Nagelschere für wohlmöglich bereits verschnürte Füße.

Achtung, wenn ihr die Fäden einsammelt und mitnehmt, schneidet diese bitte Zuhause klein, bevor ihr sie in den Müll werft!

Am Freitag, den 22.11.2024 um 12:30 Uhr starten wir eine erste “Baum-Entschnürungstour” durch die Herner Innenstadt. Dort konnten wir gestern bereits ein paar Bäume und sogar zwei Füße entschnüren. Leider ist dort dennoch weiterhin viel zu tun. Möchtest du uns begleiten und tatkräftig unterstützen, melde dich gerne bei uns und wir nennen dir unseren Treffpunkt!

Verfasst am 21.11.2024

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